Google+ Vanity URL ohne eMail-Outing?

HOW TO: Get Your Own Google+ Vanity URL bemängelt die fehlende Vanity-URL; die kommentierenden User begrüssen die dadurch verhinderte eMail-Adressen-Offenlegung

Interessante Diskussion völlig an der Intention von G+ vorbei – oder vice-versa ;->
Denn Google fordert bei der Anlage des Profils explizit empfehlend/beschönigend dazu auf, die eMail-Adresse der Öffentlichkeit freizugeben, weil man ja nur dann gefunden werden kann *schnief*.
Die den verlinkten Artikel kommentierenden User wollen jedoch genau die Offenlegung der eMail verhindern. Loben aber im gleichen Atem- bzw. Schreibzug die tolle Vanity-URL von Facebook.
Facebook bietet nicht nur eine Vanity-URL sondern gleichlautend eine facebook-eMail-Adresse an, die man im Profil auch einblenden kann/wird!
= gleiches Problem, aber offenbar nicht so schlimm!?
Im Unterschied zur Facebook-eMail wird Googlemail (incl. Calendar etc.) als starkes seriöses Werkzeug wahrgenommen und ernsthaft genutzt. Daher möchten die User sauber trennen von allem Unbill, das einen mit SocialNetworking überflutet.
Ein Kompliment, das Google offenbar nicht zu schätzen weiss ;-)
Mit (endlich) steigender Datenschutz-Sensibilität schwindet auch der Wunsch, ausgerechnet über die eMail-Adresse gefunden werden zu wollen. Tatsächlich „finden“ sich viele über die Kontaktlisten der Kontakte. Aber dieses Wissen lässt sich (noch) nicht auslesen …
BTW: Wenn Leserseits von dem ominösen Fremd-Shortener abgeraten und auf das hauseigene http://goo.gl/ verwiesen wird, ist dies sicherheits-technisch zwar dankenswert; technisch lässt sich damit allerdings eine short- aber keine selbst bestimmte Vanity-URL erstellen.